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1L: Rheintal will Geschichte schreiben

08/09/2018 14:55:12Planète Hockey / KN   Quelle : SIHCArtikel 5 274 Mal gesehen
© Foto SC Rheintal

Im Mannschaftssport gibt es nur sehr selten die perfekte Saison, aber die letzte des SC Rheintal war es zweifellos. Die Mannschaft von Coach Roger Nater blieb ungeschlagen und gewann, Vorbereitungsspiele inklusive, 40 Partien. Am Schluss der Qualifikationsrunde hatte man 15 Punkte Vorsprung auf das zweitplatzierte St. Moritz und mit einem 3:0-Auswärtssieg gegen die Dürnten Vikings machte man den Aufstieg in die 1. Liga perfekt.

Für die Ostschweizer, die ihre Heimspiele im Sportzentrum Widnau austragen, was dies ein grosser Erfolg. Ende der 80er-Jahre spielte Rheintal für fünf Saisons in der damaligen 1. Liga, während man in den 90er-Jahren zweimal auf- und gleich wieder abstieg.

In der Qualifikation zum Schweizer Cup landete Rheintal gleich einen doppelten Coup. Nach einem Sieg gegen den EC Wil schaffte man die Sensation mit zwei Siegen in eigenen Halle gegen die ehemaligen NL-Klubs EHC Arosa und EHC Chur und schaffte damit zum ersten Mal den Einzug in den Swiss Ice Hockey Cup.

Als Lohn empfängt der SC Rheintal am 19. September mit dem Traditionsklub EHC Kloten den Cup-Sieger der Saison 2016/17.

Vor dem wichtigsten Spiel in der Vereinsgeschichte des SC Rheintal sprachen wir mit Routinier Yanick Bodemann (33). Der Vorarlberger hat in seiner Karriere 507 Partien in der Swiss League und 24 in der National League bestritten und ist neu zum Team gestossen.

Sie haben in Ihrer Karriere hauptsächlich in der SL gespielt. Wenn Sie auf Ihre Karriere zurückblicken, sind Sie damit zu zufrieden?

Bodemann: Im Grossen und Ganzen bin ich mit meinem Weg zufrieden. Natürlich ist man nachher immer klüger. Vielleicht habe ich als junger Spieler einen Fehler begangen, ich ging zu früh weg von den Elite-Junioren des HC Davos um in der damaligen NLB beim HC Sierre zu spielen. Doch dann ging mein Weg trotzdem aufwärts und ich spielte bei Spitzenteams wie Lausanne und Langenthal, und kam auch zu Einsätzen in der höchsten Spielklasse mit dem EVZ (23 Spiele/2 Tore) und dem HC Lugano. Schwierig zu sagen was mir gefehlt hat um mich in der damaligen NLA zu etablieren. Läuferisch war ich absolut auf der Höhe, vielleicht fehlte mir etwas im Kraftbereich, aber vielleicht auch nur das Quäntchen Glück eine reelle Chance zu erhalten.

Falls Sie eine Partie herauspicken müssten, gab es das absolute Highlight in Ihrer Karriere?

Es gab viele schöne Momente. Ich würde zwei Momente herauspicken. Da ist einerseits der gewonnen NLB-Meistertitel mit dem SC Langenthal 2011/12 als wir den hochfavorisierten Lausanne Hockey Club schlagen konnte und mein Debut mit dem EVZ, als ich in Bern vor ausverkauftem Haus spielen durfte. Es war etwas ganz Spezielles vor einer solch imposanten Kulisse einlaufen zu können.

Sie kennen die 1. Liga schon. Sie spielten vier Jahre für Pikes Oberthurgau, ein Jahr in Wil und jetzt nach einem Jahr Pause Rheintal. Wie kam es zum Wechsel?

Der Kontakt zu Rheintal bestand schon länger, Widnau ist ja nicht weit weg von meinem Zuhause. Nach meinem Jahr in Wil habe ich ein Jahr pausiert, denn ich hatte chronische Schmerzen an der Schulter und am Knie. So machte das Spielen natürlich keinen Spass mehr. Dank der Pause konnte sich mein Körper erholen und ich kann wieder schmerzfrei spielen. Als ich den Anruf erhielt, war es eine leichte Entscheidung für Rheintal zu spielen. Das Interesse war gegenseitig.

Am 19. September kommt es zum Spiel der Spiele im Cup gegen den EHC Kloten. Wir nehmen an das jetzt schon die Vorfreude darauf gross ist?

Schon ein paar Wochen vor der Partie ist diese überall präsent, auch die lokalen Zeitungen haben schon darüber Berichtet, auch während der GV wurde darüber diskutiert. Es ist eine Riesengeschichte für einen so kleinen Verein. Wir freuen uns jetzt schon darauf vor ausverkauften Haus einen solchen Traditionsklub herausfordern zu können.

Sie als Routinier haben eine ganz wichtige Rolle. Was werden Sie Ihren Mannschaftkameraden mitgeben und kann die Tatsache, dass sich der EHC Kloten nicht gewohnt ist in einer solch kleinen Halle zu spielen, ein Vorteil für euch sein?

Schwer zu sagen ob die kleine Halle ein Vorteil für uns sein wird. Meiner Meinung nach ist es eine reine Einstellungssache. Tatsache ist, dass man auch schon in den letzten Jahren gesehen hat, dass sich die Oberklassigen in der ersten Runde schwer tun. Ich glaube für uns wäre ein guter Start wichtig, damit hätten wir die Fans sofort auf unserer Seite und hätten Rückenwind. Viel zu sagen habe ich nicht, meine Mannschaftkollegen wissen ja wie es geht oberklassige Teams zu schlagen, dies haben sie letztes Jahr bewiesen. Im Prinzip ist es eine Partie wie jede andere, von Anfang an Vollgas geben und das Erlebnis Cup in vollen Zügen geniessen.

Vor dem Cupspiel werdet Ihr bereits einige Vorbereitungsspiele in den Beinen haben. Wichtig für euch?

Sicherlich kein Nachteil. Wir bestreiten insgesamt fünf Vorbereitungsspiele. Wir hatten viele Wechsel in der Mannschaft. Damit haben wir die Chance uns kennenzulernen und die neuen, mich inklusive, gut zu integrieren. Bereits in den ersten Eistrainings war eine gute Intensität zu sehen, aber alle waren schon im Sommertraining mit viel Spass und Motivation dabei und diesen Mannschaftsgeist müssen wir auch am 19. September aufs Eis bringen, wenn wir ein neues Kapitel Geschichte des SC Rheintal schreiben wollen.

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