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Regio League: Clubs werden in kommender Saison mit 300'000 Franken unterstützt

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Cup-Saison legt mit der Auslosung los

22/06/2020 15:15:35Planète Hockey / KN   Quelle : SIHCArtikel 4 506 Mal gesehen
© Foto Mauricette Schnider

Am Donnerstag, 25. Juni wird die erste Runde des Swiss Ice Hockey Cups ausgelost (live bei Teleclub Zoom), so dass Hockeyfans bald den Kalender hervornehmen können. Es wird die siebte Austragung seit der Wiedereinführung des klassischen Wettbewerbs.

Hockeyfans müssen wegen der Coronavirus-Pandemie durch eine längere Sommerpause und trauern auch heute noch der Absage der Playoffs und der WM in der Schweiz nach. Doch hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für die neue Saison.

Wie gewohnt ist es auch dieses Jahr so geplant, dass der Swiss Ice Hockey Cup kurz vor Meisterschaftsbeginn loslegt und damit die Saison einläutet.

«Ich gehe davon aus, dass wir im September vor Zuschauer spielen können und daher mit dem Cup den Auftakt machen können», sagt Denis Vaucher, Director National League & Swiss League. Die erste Cup-Runde mit den 1/16-Finalspielen wäre dann am Dienstag, 15. September und Mittwoch, 16. September geplant. Sollte es dann aufgrund der Pandemie und Restriktionen für Events noch nicht so weit sein, wäre allerdings ein um ein paar Wochen verspätete Start denkbar.

«Wenn wir die Saison in der National League nicht beginnen können, müssen wir auch den Cup verschieben. Wir wollen ja auch die Stadien füllen», sagt Willi Vögtlin, der seit Jahren für den Spielbetrieb in der National League, Swiss League und beim Swiss Ice Hockey Cup verantwortlich ist.

Er denkt da etwa an die Cup-Partie Thun-Bern vor einigen Jahren, in der die Halle mit über 2500 Fans gut gefüllt war. Das wäre zum heutigen Tag mit Restriktionen für Events natürlich noch nicht möglich. Doch genau dies macht den Reiz der ersten Cuprunde aus: volle Festhütten gerade bei den kleineren Clubs.

«Der Cup ist sicher sehr wichtig, vor allem für die Clubs der Regio League. Die können mit den Einnahmen ihr Etat erhöhen. Für viele macht das gleich ihr Halbjahresetat aus, je nach dem was sie mit den Zuschauer, Catering-Einnahmen und Startgeld machen», erklärt Vögtlin.

Doch auch für die Proficlubs ist der Cup auf und neben dem Eis wichtig. «Es werden 1,6 Millionen Franken auf 32 Clubs verteilt. Es ist aber nicht nur wegen dem Geld wichtig. Der Cupfinale in Lausanne mit jedem zehnten Jurassier, der ins Waadtland fuhr, das war geschichtsträchtig und war das grösste Highlight der Saison», sagt Vögtlin.

Alle sechs Cupfinal-Spiele seit der Wiedereinführung waren ausverkauft und es waren viele verschiedene Clubs im Cupfinal. Der Wettbewerb ist bei den Fans und bei den Clubs längst angekommen.

«Der Cup ist ein sehr spannender Wettbewerb, vor allem wenn man auf die ersten Runden schaut, wo es Grosse gegen Kleine sind. Wenn ein kleiner Club weiterkommt, ist es sicher sehr attraktiv wie letzte Saison mit Ajoie. Das ist Hockey pur, Emotionen pur», pflichtet Vaucher bei.

Mit dabei sind für die Saison 2020/21 alle zwölf Clubs der National League, die zehn besten Teams der Swiss League sowie zehn weitere Mannschaften aus der Regio League.

Innerhalb der Regionen der Regio League gab es Cup-Qualifikationswettbewerbe um die Mannschaften zu ermitteln. Geschafft haben es die Pikes EHC Oberthurgau 1965, der EHC Seewen, der EHC Dübendorf, der EHC Thun, Hockey Huttwil, der EHC Basel, der HCV Sion, der HC Université Neuchâtel, der HCV Martigny und der EHC Raron.

Auch die Amateurclubs bringen ihre Geschichten mit. Während der EHC Basel zu den ältesten Clubs im Teilnehmerfeld gehört, ist es der EHC Dübendorf, der als erfolgreichster der zehn Clubs in die jüngere Cup-Geschichte eingegangen ist. Die Zürcher haben sich auch zum siebten Mal seit der Wiedereinführung für den Cup qualifiziert und es als einziger Club geschafft, einen NL-Club zu besiegen (Davos im Jahr 2015). Erstmals dabei sind dagegen die Pikes Oberthurgau und der EHC Raron.

Dies ist vor allem beim EHC Raron bemerkenswert. Der Club spielt erst seit 2007 in der 2. Liga, wo er seine beste Saison hinter sich hat mit dem zweiten Gruppenrang. Mit Visp, Sierre, Martigny, Sion und Raron stammen somit gleich fünf der 32 Clubs aus dem Wallis. Einziger der Kanton Bern ist mit sechs Clubs noch besser vertreten.

In der Regio League wurden die Qualifikationswettbewerbe vergrössert. Für die Clubs sind diese Qualifikationen wie ein Cupwettbewerb innerhalb der Regionen geworden.

«In der Ostschweiz gingen sie schon früh weit runter bis in die 3. Liga, nun auch in anderen Regionen. Auch für diese Clubs ist es ein willkommener Wettbewerb», sagt Vögtlin.

Vögtlins bester Moment in den sechs Cupjahren war, dass zweimal ein Unterklassiger das Cupfinale gewann. «Das war schön und zeigt, dass sie eine Chance haben. Bei einem Cupfinale kann auch niemand behaupten, dass der Oberklassige das Spiel nicht ernst nahm», sagt Vögtlin.

Für Rapperswil-Jona und vor einigen Monaten Ajoie ist damit ein Traum wahr geworden. Ein weiterer Traum Vögtlins wäre es, wenn der Cupsieger einen Startplatz in der Champions Hockey League erhalten würde.

Das bleibt vorerst noch ein Traum, doch die nächsten Cup-Partien kommen bestimmt. Der Vertrag mit dem Vermarkter Ringier Sports läuft noch für eine Saison. Für die Zeit danach gibt es noch Gespräche.

«Die Verhandlungen laufen, aber es wird sicher nicht einfach in der aktuellen Situation mit der Krise, in der wir uns befinden. Es wäre aber zu früh zu sagen, in welche Richtung es gehen wird», sagt Vaucher. «Das Geld ist sicher ein wichtiger Punkt, aber auch, dass weniger Termine zur Verfügung stehen. Es wird auch eine Olympia-Saison sein. Es ist ein Abwägen von Interessen und verschiedenen Punkten.»

Vorerst gilt aber die volle Konzentration auf die neue Saison. Die Auslosung der 1/16-Finalspiele findet am 25. Juni in den Studios von Teleclub statt und wird live auf Teleclub Zoom übertragen.

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