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EVZ: Finanzergebnisse der Saison-2019/20

17/08/2020 12:34:42Planète Hockey / KN   Quelle : EV ZugArtikel 900 Mal gesehen

Der EVZ schliesst die vergangene Saison trotz dem Saisonabbruch mit einem kleinen Gewinn ab.

Unter Vorbehalt der Genehmigung durch die jeweiligen Generalversammlungen (EVZ Holding AG: 7. September 2020 / Eissportverein Zug: 23. September 2020) resultiert in der EVZ Holding AG ein Verlust von CHF 6'035.58 und im Eissportverein Zug ein Gewinn von CHF 22‘585.74.

Im Geschäftsjahr 2019/20 erreichte die EVZ Gruppe ein Umsatztotal von CHF 32‘174‘892 und damit abermals eine Steigerung von beinahe 1 Million CHF gegenüber dem Vorjahr, dies trotz Corona und damit ohne Playoffs. Die Umsatzsteigerung war ausserordentlich und vorallem auch durch die gastronomischen Aktivitäten der „Blueline Catering & Events“ im Rahmen des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest im August 2019 begründet. Die durch coronabedingten Mindereinnahmen gegenüber der Budgetbasis betrugen rund 1.6 Millionen CHF, dies kurz vor Abschluss des Geschäftsjahres und nicht mehr kompensierbar – trotzdem erzielte die EVZ Gruppe einen Gewinn von CHF 29‘108.

Patrick Lengwiler, CEO des EVZ: „Diese Zahlen in Kombination mit den unverschuldeten Umständen manifestieren die hervorragende und konsequente Arbeit, welche im und rund um den EVZ geleistet wird. Ich möchte mich bei unseren Sponsoren, Partnern, Gönnern, Fans, Zuschauern und Kunden für ihre Unterstützung bedanken. Es gilt hierbei aber auch festzuhalten, was dem EVZ finanziell entgangen ist. Ohne Corona hätte der EVZ das bei weitem beste Geschäftsergebnis seit Gründung erzielt, mit einem guten Abschneiden in den Playoffs hätte sich das Ergebnis nochmals stark verbessert. Der erzielte Gewinn hätte die Arbeit der Mitarbeiter, des Umfelds gewürdigt und die wirtschaftliche Denkweise der Unternehmung untermauert. Kein Mäzenatentum hat hierzu geführt, sondern harte, ehrliche und erfolgreiche Arbeit im gesamten Klubumfeld. Der finanzielle Gewinn wäre in die Zukunft investiert worden und hier stehen wegweisende Projekte an. Nun dem war nicht so. Ungeplant hat die erfolgreiche Arbeit dazu geführt, dass der EVZ trotz der sehr schwierigen Lage nach wie vor sehr gesund dasteht. Dies ist aktuell mehr wert denn je, wenn gleichwohl die wichtigen Projekte der Zukunft neue und zusätzliche Herausforderungen bedeuten.“

Die Eigenkapitalquote auf der Stufe der EVZ Gruppe beträgt 65% und unterstreicht damit das solide wirtschaftliche Fundament des EVZ. VR-Präsident Hans-Peter Strebel unterstützt hierbei im Rahmen einer Startfinanzierung bis 2020 das Farmteam «EVZ Academy» und damit die Förderung von jungen Athleten. Mit Ausnahme dieser Startfinanzierung wird der EVZ nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geführt. CEO Patrick Lengwiler führt aus: „Ja, wir sind gesund, blicken aber mit grossen Sorgen in die Zukunft. In finanzieller Hinsicht ist jetzt schon klar, dass wir aufgrund von coronabedingten Einnahmeausfällen und höheren Aufwänden mit einem markanten Verlust rechnen müssen und deshalb in allen Bereichen nicht um schmerzhafte Einsparungen herumkommen werden.“

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