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Frauen-Nati: Das definitive Kader für die WM in Kanada steht

08/04/2021 11:10:33Planète Hockey / BM   Quelle : SIHFArtikel 1 725 Mal gesehen

In rund einem Monat steht für die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft das wichtigste Ereignis der Saison an: Die Weltmeisterschaft in Halifax und Truro (Kanada). Nach dem ersten Teil der WM-Vorbereitung hat Headcoach Colin Muller das definitive Aufgebot bekanntgegeben. Die Schweiz wird mit einem Kader von 25 Spielerinnen nach Kanada reisen. Darunter sind einerseits international erfahrene Leaderinnen und Leistungsträgerinnen wie etwa Alina Müller, Lara Stalder, Nicole Bullo, Phoebe Staenz oder Evelina Raselli, andererseits auch viele junge Hoffnungsträgerinnen. So werden Alina Marti, Janine Hauser (beide ZSC Lions Frauen), Nadine Hofstetter (SC Reinach), Mara Frey (SC Reinach/SC Langenthal), Lena-Marie Lutz, Laura Zimmermann (beide EV Bomo Thun) und Vanessa Bolinger in Halifax ihr Debüt an einer A-Weltmeisterschaft geben.

Die nächsten zwei Wochen bereitet sich das Team von Colin Muller an mehrtägigen Trainingscamps im OYM in Cham weiter auf die WM vor. «Der Hauptfokus liegt auf dem Playbook», erklärt der Headcoach. «Wir wollen unser System weiter vertiefen und verbessern und an den wichtigen Details arbeiten – aber auch an der individuellen Technik jeder einzelnen Spielerin.» Systemtreue wird an der WM aus Sicht von Colin Muller der Schlüssel zum Erfolg für die Schweizerinnen: «Wenn wir unser System konsequent durchziehen und als Mannschaft auftreten, machen wir den Gegnerinnen das Leben schwer.» Eine saubere Defensivarbeit nennt er ebenfalls als wichtigen Faktor, vor allem gegen die Top-Mannschaften – und auf diese wird die Schweiz in Kanada treffen.

Die Frauen-Nati spielt die WM in der leistungsstärkeren Gruppe A mit Weltmeister USA, Vize-Weltmeister Finnland, Kanada und Russland – die Gruppen werden jeweils anhand der Rangliste der vorangehenden WM eingeteilt, die Schweiz belegte 2019 in Finnland Platz 5. Die Nationen der Gruppe A sind automatisch für die Viertelfinals qualifiziert, die Mannschaften der Gruppe B kämpfen um die verbleibenden drei Plätze in der K.O.-Runde. Jene Teams, die in den Viertelfinals ausscheiden, bestreiten eine Platzierungsrunde.

Auch wenn eine Standortbestimmung für die Schweizerinnen schwierig ist – abgesehen von drei Länderspielen gegen Deutschland im Februar bestritten sie im vergangenen Jahr durch Covid-19 keinen internationalen Wettkampf – ist das WM-Ziel aufgrund der automatischen Viertelfinalqualifikation klar: «Der Fokus liegt auf dem Viertelfinal, wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen und uns auch künftig weiterhin in den Top 5 der Welt etablieren», sagt Daniela Diaz, Managerin Women’s National Team.

Am 22. April fliegt das Schweizer Team via München nach Halifax, wo anschliessend acht Tage Einzelisolation im Hotelzimmer folgen. Am 1. Mai absolviert die Frauen-Nati dann das erste Eis-Training, drei Tage später steht ein letzter Test gegen Tschechien an – und am Donnerstag, 6. Mai, eröffnen die Schweizerinnen gegen die Weltmeisterinnen aus den USA das WM-Turnier. Danach folgen die weiteren Gruppenspiele gegen Russland (7. Mai), Kanada (9. Mai) und Finnland (10. Mai). Die Viertelfinals werden am 13. Mai gespielt.



Das WM-Aufgebot der Frauen-Nati :

Torhüterinnen (3):
Andrea Brändli (Ohio State University/USA), Vanessa Bolinger (Club da Hockey Engiadina), Saskia Maurer (HC Dragon Thun/EV Bomo Thun).

Verteidigerinnen (9):
Nicole Bullo (HC Ladies Lugano), Lara Christen (GCK/ZSC Lions), Sarah Forster (Leksands IF/SWE), Janine Hauser (GCK/ZSC Lions), Nadine Hofstetter (SC Reinach), Sinja Leemann (SCRJ Lakers/Thurgau Indien Ladies), Shannon Sigrist (Linköping HC/SWE), Nicole Vallario (Thurgau Indien Ladies), Stefanie Wetli (Thurgau Indien Ladies).

Stürmerinnen (13):
Rahel Enzler (University of Maine/USA), Mara Frey (SC Reinach/SC Langenthal), Lena Marie Lutz (EV Bomo Thun), Alina Marti (GCK/ZSC Lions / SC Langenthal), Alina Müller (Northeastern University/USA), Evelina Raselli (HC Ladies Lugano), Lisa Rüedi (GCK/ZSC Lions), Dominique Rüegg (Leksands IF/SWE), Noemi Ryhner (HC Ladies Lugano), Phoebe Staenz (Thurgau Indien Ladies), Lara Stalder (Brynäs IF/SWE), Kaleigh Quennec (University of Montreal/CAN), Laura Zimmermann (EV Bomo Thun).

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