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HCFG: Projekt der neuen Eishalle Freiburg

03/07/2017 14:07:52Planète Hockey / KN   Quelle : HC Fribourg-GottéronArtikel 9 614 Mal gesehen
© Foto HC Fribourg-Gottéron

Das Vorprojekt zur neuen Eishalle Freiburg ist abgeschlossen - es geht Richtung Baubewilligung

Seit der letzten Medienkonferenz vom vergangenen 24. Juni 2016 konnten die gesteckten Ziele erreicht werden. Die Immobiliengesellschaft ANTRE SA, die als Bauherrin der neuen Eisbahn fungiert, wurde ins Leben gerufen. Das Gesuch zur Adaptation des Detailbebauungsplans (DBP) wurde Mitte Juni gestellt. Im November wird das Gesuch zur Baubewilligung eingereicht. Die neue Eishalle wird durch ein Generalunternehmen realisiert, das noch diesen Sommer gewählt werden soll. Die genauen Baukosten werden zum selben Moment definiert.

Das Architektenbüro BFIK hat die Entwicklungsarbeiten zum « Bau auf der aktuellen Eishalle » fortgeführt.

Das Bauvorhaben bedingt einen interkommunalen (Stadt Freiburg und Granges-Paccot) Detailbebauungsplan (DBP). Dieser wurde entsprechend angepasst und im Juni eingereicht. Ein dazu existierendes Vorprüfungsgesuch wurde bereits im Februar positiv beurteilt. Es integriert die Entwicklung des Projektes der Stadt Freiburg der Eishalle « P2 » sowie einen neuen Parkplatz mit 300 Plätzen. Die Bewilligung des DBP wird für November erwartet.

Die Entwicklung des Projektes war aufgrund verschiedener Studien und Analysen zeitaufwändig:

- Entwicklung des Sicherheitsaspektes sowie der Evakuierung in Zusammenarbeit mit der KGV, des Oberamts sowie den betroffenen Abteilungen

- Entwicklung des Projekts in Abstimmung mit der HC Fribourg-Gotteron AG (Bedürfnisse des Vereins, Planung der Räumlichkeiten)

- Geotechnische Analysen und Studien, Umweltverschmutzung

- Audit der Infrastruktur der Energieversorgung, Haushalt und Optimierung der Energie der gesamten sportlichen Infrastruktur des Standorts

- Projektentwicklung, strukturelles Konzept, Koordination der Etappen der Arbeiten, Materialien

- Koordination mit der Stadt Freiburg in Zusammenhang mit der Entwicklung der Eisbahn « P2 » sowie den zu erstellenden Parkplätzen

Das finale Projekt wird derzeit optimiert (Raumplanung, Wahl der Materialien, etc.).

Sämtliche Entwicklungsarbeiten des Projekts, der Erhalt der externen Installationen der Gastronomie (Container) für die Saison 2017-2018 (starke Reduktion der Kosten), die Koordination der verschiedenen Etappen des Bauprojekt sowie der vorliegende sportliche Kalender ermöglichen es, im Sommer 2018 mit den Hauptarbeiten des Baus zu beginnen. Die aktuellen Container für die Gastronomie werden Ende Saison 2017-2018 abgerissen. Während den Bauarbeiten steht der Festsaal St Leonard als Ausweichsort zur Verfügung.

Die Stadt Freiburg sieht vor, diesen Herbst ihr Dossier dem Generalrat zu unterbreiten, der über die Zuweisung an ein mit dem Bau beauftragtes Generalunternehmen, das permanente Baurecht sowie die Subventionen entscheidet. Der Staat Freiburg sollte während des ersten Semesters 2018 sein Dossier, das die im Finanzierungsplan vorgesehene Unterstützung regelt, dem Grossrat zur Annahme vorlegen. Vorgesehen ist ein Beitrag in Höhe von 35% der subventionierten Ausgaben, der maximal 15 Millionen Schweizer Franken betragen darf.

Die ANTRE AG besteht zum Großteil aus privaten Investoren und wird während des Sommers eine Erhöhung ihres Aktienkapitals durchführen. Das Gros der Finanzierung ist bereits gesichert. Sobald die genauen Baukosten vorliegen, wird die Finanzierung des Restbetrags an die Hand genommen.

In Zusammenarbeit mit der Firma Emch+Berger (Beratung in Bauarbeiten) hat sich die ANTRE SA dazu entschlossen, das Bauprojekt einer Generalunternehmung anzuvertrauen. Dabei war die Komplexität des Bauvorhabens sowie die Tatsache, dass der Betrieb der Anlagen während der Bauphase aufrecht erhalten wird, ausschlaggebend. Derzeit werden verschiedene Baupartner evaluiert.

Die ANTRE SA begrüsst die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den politischen Behörden sowie der Verwaltung des Kantons, der Stadt Freiburg sowie der Gemeinde Granges-Paccot, die es ermöglichte, dieses ambitionierte Projekt in kürzester Zeit zu realisieren. Die HC Fribourg-Gotteron AG startet somit mit einen Stadion von 8'500 Plätzen in die Saison 2020-2021. Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele in Sion 2026 hat die neue Eishalle im Freiburg bereits als potentiellen Austragungsort im Visier.

Provisorische Planung:

Sommer 2017: Wahl der Generalunternehmung

Oktober 2017: Entscheid Generalrat der Stadt Freiburg (permanentes Baurecht, Subventionen)

November 2017: Bewilligung DBP Öffentliche Auflage Baubewilligung

1. Semester 2018: Entscheid Großrat                        

März  2018: Beginn Abriss Container

Sommer 2018: Beginn Hauptbauarbeiten

Juli 2020: Ende der Arbeiten

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