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Ladies Lugano gewinnen ihren 7. Meistertitel

09/03/2019 22:15:07Planete Hockey / D. Monnin   Quelle : SIHFArtikel 455 Mal gesehen

Die Ladies Lugano gewinnen auch die dritte Partie der Playoff-Finalserie der SWHL A gegen die ZSC Lions mit 3:1 und holen sich damit ihren 7. Meistertitel, den ersten als eigenständiger Club.

Die ZSC Lions gingen auch in der dritten Finalpartie in Führung, doch auch diesmal konterte Lugano innert wenigen Minuten und drehte das Spiel noch vor der zweiten Drittelspause. Die Siegsicherung gelang Topskorerin Phoebe Staenz bereits in der 46. Minute, das 4:1 durch Kathleen Leary drei Sekunden vor dem Spielende war lediglich eine Zugabe.

Die Ladies Lugano sind ein verdienter Meister. Die Tessinerinnen haben die Qualifikation dominiert und 18 von 20 Spielen gewonnen. Auch in den Playoffs sind die Ladies Lugano ihrer Favoritenrolle gerecht geworden, obwohl sie im Halbfinal gegen den späteren Bronzemedaillengewinner Neuchâtel Hockey Academy die dritte Partie zuhause verloren. Die Tessinerinnen waren klar die ausgeglichenste und bestbesetzte Mannschaft der SWHL A.

Mit Nationalspielerin Phoebe Staenz, der Amerikanerin Kathleen Leary und ex-Nati-Spielerin Romy Eggimann hatten die Tessinerinnen die drei treffsichersten Spielerinnen in den Skorerlisten der Qualifikation und der Playoffs in ihren Reihen. Auch in der Defensive rund um die 31jährige Teamseniorin und 237fache Internationale Nicole Bullo und die Neo-Natispielerin Nicole Vallario waren die Tessinerinnen die Klassenbesten.  So holte sich beispielsweise die 18jährige Walliserin Torhüterin Jade Dübi den inoffiziellen Titel des statistisch besten Goalies der Meisterschaft. Im Schnitt schossen die Ladies Lugano 5,8 Tore pro Spiel und kassierten lediglich 1,8 Gegentreffer.

Der abtretende Meister ZSC Lions – die Zürcherinnen gewannen die letzten drei Titel in Folge – dürfen nach einem dramatischen Umbruch mit elf Abgängen Ende der letzten Saison für sich in Anspruch nehmen, mit einem stark verjüngten Team das Optimum erreicht zu haben. Dies ist unter anderem auch ein Verdienst der 57jährigen, ehemaligen Schweizer Nati-Trainerin Diane Michaud, die im November von der Assistentin zum Headcoach aufstieg.  Sie hat das junge Team stabilisiert und kontinuierlich weiterentwickelt. Mit dem Cupsieg (gegen Lugano) haben die Zürcherinnen ihre erfolgreiche Saison zusätzlich veredelt.  

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