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MSL: Saisonstart 2020/21 steht kurz bevor

17/09/2020 13:48:08Planète Hockey / BM   Quelle : SIHFArtikel 1 899 Mal gesehen

Am kommenden Samstag, 19. September, beginnt die Saison der MySports League 2020/21. Unter speziellen Vorzeichen und strengen Schutzkonzepten, aber trotzdem mit viel Spannung auf dem Eis.

Eine gewöhnliche Saison wird die MySports League Ausgabe 2020/21 sicher nicht. Die andauernde Situation rund um die Covid-19 Pandemie wird auch die dritthöchste Liga der Schweiz in Atem halten. Trotzdem sind die Clubs alle bereit, dass es endlich auch auf dem Eis wieder losgehen kann.

Hier noch einmal schön übersichtlich alle wichtigsten Facts zur MySports League Saison 2020/21 :

Spielplan :
Geplant sind 32 Runden in der Qualifikation. Dabei werden 22 Runden (Hin- und Rückrunde) überregional zwischen allen Teams bestritten. Und zehn Runden (Hin- und Rückrunde) in den regionalen Gruppen. Am 8. August haben die Clubs der MSL entschieden, die drei letzten Runden des Spieldatenplans vorzuziehen auf den 23. Januar, 26./27. Januar und den 30. Januar 2021. Dies weil die geplante Meisterschaftspause aufgrund der Absage der Winteruniversiade wegfällt.

Die Abteilung Regio League von Swiss Ice Hockey hat aufgrund der Covid-19 Situation Eventualitätspläne erstellt mit vier Phasen des Spielbetriebs und klar definierten Trigger Points, was die Übergänge zwischen den einzelnen Phasen angeht. Ein Übergang von der einen Phase in die nächste hätte auch einen Einfluss auf den Modus und den Spielplan.

Schutzkonzepte :
Jeder Club der MySports League ist verpflichtet ein Schutzkonzept für den Spielbetrieb zu erstellen und dieses unter Berücksichtigung aller behördlichen Vorgaben umzusetzen. Eine Übersicht über die Schutzkonzepte der Clubs ist im Covid-19 Dossier der MSL zu finden. Das oberste Ziel der MSL für die Saison 2020/21 ist es, sicheren Sport für alle Beteiligten bieten zu können.

Aufstieg in die Swiss League :
Gemäss einem Beschluss der Ligaversammlung der National League + Swiss League kann der Meister der MSL 2020/21 direkt in die Swiss League aufsteigen, falls er sämtliche sonstigen Kriterien für eine Lizenz erfüllt.

Sportliche Ausgangslage :

Die MSL beginnt mit den gleichen zwölf Teams wie im vergangenen Jahr. Die Düdingen Bulls – sportlich eigentlich in die 1. Liga abgestiegen – verbleiben in der MSL, weil der Schweizermeister der 1. Liga aufgrund des Saisonabbruchs nicht ermittelt werden konnte. Mit einem neuen Trainergespann und einem jungen Kader wollen die Freiburger dieses Jahr den Gang in die Abstiegsrunde vermeiden.

Das Gleiche gilt auch für den EHC Seewen, wo die Erfahrung vom neuen Coach Leo Schumacher auf das jüngste Kader der Liga trifft.

Auch das eigentlich als Spitzenteam erwartete Hockey Huttwil blieb letzte Saison unter den Erwartungen. Die Huttwiler sind sicher auf Wiedergutmachung aus und dürfen wohl nicht unterschätzt werden. Denkbar knapp – um zwei Punkte – verpasste der EHC Thun die Playoffs. Im Berner Oberland setzt man auch im neuen Jahr auf die bewährte Mischung aus langjährigen MSL-Cracks und eigenen Junioren, um in die Playoffs zurückzukehren.

Zwischen Platz 8 und Platz 3 lagen in der unglaublich spannenden letzten Saison gerade mal sechs Punkte. In diesem Mittelfeld tümmelten sich auch die beiden Aufsteiger EHC Arosa und SC Lyss, welche die starke Debütsaison im zweiten Jahr sicher bestätigen wollen. Interessant in Arosa: mit Rolf Schrepfer steht ein neuer Trainer an der Bande, der zumindest als Spieler wusste, wie man gewinnt.

Der EHC Wiki-Münsingen hat letztes Jahr am zweitmeisten Tore geschossen und am meisten erhalten. Langweilig wird es wie üblich bei den Aaretalern wohl auch in der neuen Saison nicht. Genau wie bei Wiki werden sicher auch in Chur und beim EHC Bülach die Playoffs das erklärte Ziel sein.

An der Spitze der MySports League macht der EHC Basel aus seinen Aufstiegsambitionen kein Geheimnis. Die Finalqualifikation vom letzten Jahr war eine Bestätigung, dass der Weg stimmt. Mit Christian Weber an der Bande soll nun der nächste Schritt hin.

Das letztjährige Spitzenduo ist dann eine Geschichte der Gegensätze. Auf der einen Seite die nur schwer aus der Ruhe zu bringende Truppe vom EHC Dübendorf mit der mit Abstand besten Defensive der Liga aus dem Vorjahr. Auf der anderen Seite die Torfabrik des HCV Martigny – der zweite Finalist aus dem letzten Jahr. Auch im kommenden Jahr wird mit diesen zwei Teams wohl an der Spitze zu rechnen sein.

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