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Nachfolgeregelung beim SCB

01/05/2020 09:31:06Planète Hockey / KN   Quelle : SC BernArtikel 4 560 Mal gesehen
© Foto Patrick Pitton

Beim SCB kommt es zu einer grösseren Rochade im Verwaltungsrat. Die beiden NHL-Stars Mark Streit und Roman Josi beteiligen sich am SCB. Mark Streit übernimmt eine aktive Rolle im Sport und der Jugendförderung und der Club gründet eine neue Tochtergesellschaft, die «SCB Hockey Lab & Career Planning GmbH».

Im Verwaltungsrat der Dachgesellschaft des SCB, der SCB Group AG, zu der u.a. die SCB Eishockey AG gehört, kommt es zu einer grösseren Rochade. Die langjährigen Verwaltungsratsmitglieder Hans Dietrich (Vizepräsident), Rudolf Schnorf, Urs Schweizer und Jürg Bucher treten per Generalversammlung vom 1. Mai 2020 aus dem Gremium zurück. Walter Born war aus beruflichen Gründen bereits Ende 2019 zurückgetreten. «Mit der Wahl von Beat Brechbühl zum neuen Präsidenten haben wir 2017 die Wachablösung eingeleitet. Nun ergibt sich eine einmalige Chance, unter seiner Leitung einem jüngeren Team Platz zu machen», sagt Hans Dietrich zu diesem Schritt.

Verwaltungsratspräsident Beat Brechbühl dankt den Zurücktretenden im Namen der ganzen Organisation: «Der SCB hat diesen Verwaltungsräten viel zu verdanken; sie haben, zusammen mit dem Management unter der Führung von Marc Lüthi, die Grundlage für zahlreiche sportliche Erfolge, eine solide kommerzielle Grundlage und effiziente Strukturen gelegt und waren teilweise selbst im unternehmerischen Risiko. Wir haben in den letzten Jahren als Team sehr gut zusammengearbeitet. Ich bedaure deshalb diesen Rückzug, kann ihn aber gut nachvollziehen; zwölf Jahre sind eine lange Zeit. Und es ist ja nicht so, dass wir davon überrascht wurden, vielmehr haben wir die Nachfolge gemeinsam seit langem vorbereitet».

Mark Streit, Roman Josi, Pascal Dietrich und Beat Brechbühl übernehmen die freiwerdenden Aktienpakete. Wie bisher wird kein einzelner Aktionär über die Aktienmehrheit verfügen. Neu werden Mark Streit, Roman Josis Vater Peter Josi, Pascal Dietrich und Carlo Bommes als Unabhängiger in den Verwaltungsrat einziehen und das Gremium der Bisherigen ergänzen. Marc Lüthi bleibt Delegierter.

Dazu Beat Brechbühl: «Ich freue mich sehr, dass uns damit eine tolle, zukunftsweisende Nachfolgeregelung gelungen ist, die zum SCB passt: Zwei der besten Schweizer Hockeyspieler mit Berner Wurzeln engagieren sich beim SCB und bekennen sich zu unseren Werten und unseren Zielen. Mark Streit wird uns zudem mit einem Teilpensum in Sportfragen und vor allem bei der Nachwuchsförderung unterstützen. Solange Roman Josi aktiv in der NHL spielt, ist sein zeitliches Engagement natürlich limitiert; es ist gleichzeitig ein Glücksfall, dass sein Vater und Berater, Peter Josi, im VR Einsitz nehmen wird – als CFO eines KMU wird er unsere Finanzkompetenz verstärken. Pascal Dietrich, Sohn des zurücktretenden Hans Dietrich, hat als Inhaber einer Personalberatungsfirma nicht nur einen unternehmerischen Background, sondern verstärkt die HR-Kompetenz im VR. Damit steht auch der SCB der Zukunft für unternehmerische, eigentümergeführte Werte ein».

Mark Streit äussert sich zu seinem SCB-Engagement wie folgt: «Nach meiner aktiven Sportkarriere will ich nahe beim Hockey bleiben. Eishockey ist meine Passion. Und als die Idee aufkam, mich beim SCB zu engagieren, war ich sofort begeistert: Der SCB ist ein einzigartiger Club mit einzigartigen Fans und Spielern. Ich will mich vor allem für die Nachwuchsförderung auf und neben dem Eis einsetzen – da kann ich meine Erfahrung und mein Wissen weitergeben. Ich freue mich sehr auf diese Zusammenarbeit».

Für Roman Josi ist die Beteiligung an der SCB Group AG ebenfalls eine Herzensangelegenheit: «So kann ich dem SCB und dem Schweizer Eishockey etwas zurückgeben». Und Peter Josi ergänzt: «Als Familie eines Spitzensportlers ist man oft auf sich allein gestellt – viele Entscheidungen in Zusammenhang mit Ausbildung, Sport und Finanzen mussten wir selber treffen. Neben meiner Finanzkompetenz und abgesehen von der rein finanziellen Beteiligung stelle ich mein Wissen dem SCB und seinen Spielern aber auch Nachwuchstalenten gerne zur Verfügung».

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