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NL&SL Inside: Aufrüsten für die Playoffs

01/02/2019 14:36:41Planète Hockey / KN   Quelle : SIHFArtikel 2 354 Mal gesehen
© Foto SIHF

Zwei Termine verschaffen den Sportchefs der Clubs aktuell schwitzige Hände. Die Transferfrist für Schweizer Spieler sowie die Frist für Imports.

In allen Kalendern der Schweizer Sportchefs sind diese beiden Termine dick angestrichen. Die Frist für Schweizer Spieler (auch solche mit Schweizer Lizenz und Schweizer, die momentan im Ausland engagiert sind) endet am 31. Januar 2019 um 23:59 Uhr, diejenige für ausländische Spieler am 15. Februar 2019 um 23:59 Uhr. Diese beiden Fristen geben den Sportchefs die Möglichkeit, ihren Teams auf die Playoffs hin noch den letzten Schliff zu verpassen und allfällige Absenzen zu kompensieren.

Die Teams der National League verstärken sich auf die Playoffs hin mit B-Lizenzen von Spielern aus den unteren Spielklassen oder den Nachwuchsmannschaften. Diese B-Lizenzen müssen bis zum 31. Januar bei der Abteilung Spielberechtigung beantragt werden. Ob dieser Spieler dann aber tatsächlich auf dem Matchblatt aufgeführt wird, ist aber nicht gesichert. Registriert ein National League-Club einen Spieler eines Swiss League Clubs, darf dieser so oder so erst nach dem Ausscheiden des SL-Clubs aus den laufenden Playoffs eine Liga höher eingesetzt werden. Für Spieler im Nachwuchsalter, konkret unter 23 Jahren, gilt eine etwas andere Regelung: Diese Spieler dürfen bereits vor dem Ausscheiden des Swiss League Clubs in der höheren National League eingesetzt werden, können dann aber nicht wieder zurück in die Swiss League wechseln. Auch wenn der NL-Club bereits vor dem SL-Clubs aus den Playoffs ausscheidet. Eine besonders schöne Geschichte schrieb letztes Jahr U20-Natispieler Tim Berni, der zunächst bei den GCK Lions spielte und kurz vor den Playoffs noch für die ZSC Lions lizenziert wurde. Im April durfte er dann schliesslich den Pokal in die Höhe stemmen.

Die Clubs mit Playoff-Chancen verstärken sich oft aber auch mit ausländischen Spielern. Für diese Transfers bleibt den Sportchefs noch etwas länger Zeit, nämlich bis zum 15. Februar. Auch kurz vor dem Transferschluss gelten die gleichen Prozesse wie während der Saison. Damit ein Import-Spieler lizenziert werden kann, brauchts sowohl die Transferbescheinigung des Landesverbandes, aus dem der Spieler stammt, sowie allenfalls eine Transferbescheinigung eines dritten Verbandes, wenn dieser Spieler nicht in seiner Heimat gespielt hat.

Damit ein ausländischer Spieler in der Schweiz an der Meisterschaft teilnehmen kann, braucht es jedoch nicht nur die Spieler-Lizenz, sondern auch eine Arbeitsbewilligung. Wie jede ausländische Arbeitskraft braucht auch ein Import-Spieler einen Arbeitsvertrag in der Schweiz, welchen er dem Migrations- oder Arbeitsamt des jeweiligen Kantons vorlegen muss und dadurch eine Arbeitsbewilligung erhält. Es kann vorkommen, dass ein Spieler zwar bereits die Lizenz zum Spielen erhält, noch aber auf die Bewilligung warten muss. Denn solange er keine Arbeitsbewilligung hat, darf er in der Schweiz nicht arbeiten.

Der umgekehrte Fall ist ebenfalls möglich: Es liegt eine Arbeitsbewilligung vor, aber die Transferformalitäten konnten noch nicht erledigt werden. In den internationalen Transferregeln wird den beteiligten Verbänden eine Frist von 7 Tagen gegeben, um Transfers abzuschliessen.

Wenn man bedenkt, dass bis zu 8 verschiedene Instanzen an einem internationalen Transfer beteiligt sein können (der Spieler selber, der neue Club des Spielers, der letzte Club des Spielers, der letzte Landesverband, wo der Spieler gespielt hat, der Stammverband des Spielers, der neue Verband, der den Spieler registriert, sowie weitere Ligen wie die NHL oder AHL, die nicht dem internationalen Verband angehören und oder die KHL), und nicht jeder Transfer problemlos über die Bühne geht, kann sich schon einmal die eine oder andere Verzögerung einschleichen. 

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