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NL&SL Inside: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

04/01/2019 18:15:34Planete Hockey / BM   Quelle : SIHFArtikel 1 219 Mal gesehen

Für die Fans ist mit der Schlusssirene das Spiel zu Ende und der TV wird ausgeschaltet oder man macht sich auf den Heimweg. Hinter den Kulissen ist aber längst noch nicht Feierabend.

Während in den Stadien die Putzequipen die Spuren der Emotionen des Spiels beseitigen, wird in den Büros der Sportchefs, Coaches, Schiedsrichter und der Liga noch fleissig gearbeitet. Die Sportchefs und Coaches analysieren die Spiele und schneiden Videos für die nächsten Trainings. Aber auch für die Schiedsrichter ist noch nicht Feierabend und vor allem nicht für das National League und Swiss League Operations-Team.

Nachmittagsschicht bei den PSO
Die Arbeit unserer Player Safety Officers (PSO) beginnt nach den Spielen. Die beiden PSOs Stephan Auger und Ryan Gardner wohnen in Nordamerika und beginnen mit ihrer Arbeit am späteren Nachmittag. Unser Referee-in-Chief Brent Reiber sammelt nach den Spielen bei den Schiedsrichtern Feedbacks ein und leitet diese zur Prüfung an die PSOs weiter. Ebenso haben die Clubs die Möglichkeit, direkt bei den PSO (bis max. 2h nach Spielschluss) kritische Szenen einzugeben. Die beiden Player Safety Officers prüfen die Szenen und stellen gegebenenfalls Anträge an den Einzelrichter. In unserer NL&SL-Inside Ausgabe vom 2. November haben wir uns bereits ein wenig mit dem Disciplinary beschäftigt.

Die PSOs müssen jeweils bis 07:00 Uhr Schweizer Ortszeit ihre Anträge eingegeben haben, erst dann können auch sie ihren wohlverdienten Feierabend geniessen.

In der Swiss League haben die PSOs und Clubs etwas länger Zeit. Clubeingaben können bis 18.00 Uhr Schweizer Zeit am Folgetag des Spiels gemacht werden. Dies deshalb, weil die Videos auch erst am Folgetag ab spätestens 12.00 Uhr Mittags zur Verfügung stehen.

Nachtschicht beim National League und Swiss League Operations-Team
Das National League und Swiss League Operations Team hat noch lange nicht Feierabend. Nach jedem Spiel wird jedes einzelne Tor der National League-Spiele noch einmal kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert. Konkret heisst dies, dass sich ein Gremium von drei Personen nach jedem Spiel die Tore noch einmal ganz genau anschaut und sicherstellt, dass die richtigen Spieler ihre Tore und Assists erhalten. Geprüft werden jeweils der Torschütze sowie der 1. und der 2. Assistgeber. Korrekturen bei den Assists sowie zusätzliche Punkte für 2. Assists kommen immer mal wieder vor. Eher selten ist die Korrektur des Torschützen. Dabei gibt es klare Richtlinien, welche in den Weisungen zur Statistikerfassung festgehalten sind, wann ein Assistpunkt gutgeschrieben werden kann.



Ein Beispiel mit fiktiven Akteuren :

Langnaus Mittelegger will den Puck zu seinem Teamkollegen Taler spielen. Der Puck wird aber durch den Körper des Genfers Bäumler abgelenkt und gelangt erst dann zu Taler, welcher anschliessend zu Altkom passt und dieser kann ein Tor erzielen.

Die Punkte werden nun wie folgt gutgeschrieben:

Tor: Altkom
1. Assist: Taler
2. Assist: Mittelegger

Bäumler hatte zu keinem Zeitpunkt die Kontrolle über den Puck, deshalb erhält Mittelegger den 2. Assistpunkt.

Die Korrekturen werden im elektronischen Matchblatt eingetragen und sind nach dem Speichern auch direkt auf der Website und der App sichtbar. Die Spielerstatistiken werden dann anschliessend jeweils um 01:00, 03:00 und 13:00 Uhr aktualisiert, so dass spätestens am Tag nach dem Spiel die korrekte Anzahl Tore und Assists bei den Spielern angezeigt wird.

Auch hier gibt es einen Unterschied zwischen der National League und der Swiss League. In der zweithöchsten Liga werden die Tore nicht nochmal nachkorrigiert, da die Videobilder in den meisten Fällen qualitativ nicht so gut sind. Die Sportchefs der Clubs haben jedoch die Möglichkeit, Korrekturen zu melden, welche dann entsprechend erfasst werden. 

Als letztes wird noch eine generelle Kontrolle aller Matchblätter und Einträge der National League und der Swiss League vorgenommen. Fehleingaben können immer mal wieder vorkommen, werden aber in der Regel schnell erkannt und korrigiert. Zudem überprüft das National League und Swiss League Operations Team die Abläufe und Einhaltung der Disciplinary-Prozesse. 

Ist dies erledigt, gönnt sich auch das National League und Swiss League-Team dann endlich seinen verdienten Schlaf.

 

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