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Regio League: Q&A mit Paolo Angeloni (Director Regio League) zur aktuellen Lage

16/10/2020 10:44:58Planète Hockey / BM   Quelle : SIHFArtikel 727 Mal gesehen
© Foto SIHF

Die Covid-19 Fallzahlen steigen schweizweit laufend an. Auch die Meisterschaften der Regio League sind davon betroffen, in Form von Infektionen, Quarantäne und darauf folgenden Spielverschiebungen. Wir haben mit Paolo Angeloni, Director Regio League, über die aktuelle Situation gesprochen.

In den letzten Wochen hat es in der Regio League mehrere Covid-19 Fälle, die Quarantäne und Spielverschiebungen nach sich gezogen haben, gegeben. Wie ist die Lage aktuell?
Paolo Angeloni: Die Lage ist sicher angespannt momentan. Wie die restliche Schweiz beobachten auch wir die aktuelle Entwicklung aufmerksam und nehmen diese sehr ernst. Der Anstieg der Fälle hatte logischerweise auch Auswirkungen auf die Regio League. In verschiedenen Ligen im Amateur- und Nachwuchs-Eishockey kam es zu Infektionen mit Covid-19 und daraus folgender Quarantäne für einzelne Spieler oder ganze Mannschaften. Dies hatte natürlich auch diverse Spielverschiebungen zur Folge. Glücklicherweise ist uns bis jetzt kein schwerer Krankheitsverlauf bei einem positiv getesteten Spieler bekannt. Der Austausch mit den Clubs und Behörden ist sehr eng und funktioniert gut.

Gibt es Sofortmassnahmen als Antwort auf die aktuelle Situation?
Wir sind zuversichtlich, dass das Rahmenschutzkonzept Spielbetrieb, auf dem die Clubs ihre eigenen Schutzkonzepte aufgebaut haben, und die Weisungen für Eishockeyspiele mit Zuschauern in der Regio League den Umgang mit der Pandemie gut regeln. Wir haben bereits seit vergangenem Samstag als Reaktion auf die aktuelle Lage eine generelle Maskenpflicht auf allen Eisbahnen und in allen Eishallen der Schweiz. Wir haben andere mögliche Massnahmen definiert und sind bereit diese jederzeit umzusetzen. Es ist natürlich enorm wichtig, dass jeder Club und jede Person diese Massnahmen strikt und kompromisslos implementiert und respektiert.

Wie setzen die Clubs die Vorgaben um? Was hatten Sie für einen Eindruck bei Besuchen an Spielen?
Grundsätzlich muss ich den Clubs der Regio League ein grosses Lob aussprechen. Sie haben komplett andere Voraussetzungen in Sachen finanzieller und personeller Ressourcen oder Infrastruktur als die Proficlubs. Trotzdem haben sie die von uns getroffenen Schutzmassnahmen mit grossem Einsatz umgesetzt. Es liegt in der Natur der Sache, dass es zu Beginn einige Unklarheiten und Startschwierigkeiten gab. Mittlerweile hat sich die Situation aber eingependelt. Hier und dort gibt es sicher noch Verbesserungspotential, aber eine stetige Entwicklung ist da und ich bin generell zufrieden. Es ist wichtig, dass wir jetzt nicht nachlassen und in Anbetracht der allgemeinen Situation die Schutzmassnahmen weiterhin konsequent umsetzen.

Welche Auswirkungen haben die bisherigen Covid-19 Fälle auf die Durchführung der Meisterschaften?
Wir haben für alle Meisterschaften der Regio League Eventualitätspläne mit vier Spielphasen erstellt. Momentan befinden wir uns noch im «Normalen Modus» und es ist für jede Liga klar definiert, an welchem Zeitpunkt wir in den nächsten Modus übergehen. Wir analysieren die Lage also laufend und sind bereit zu reagieren, wenn sich die Situation weiter verschärft und eine reguläre und sichere Durchführung der Meisterschaften nicht mehr gewährleistet wäre.

Wie fest beherrscht Covid-19 momentan Ihren Arbeitsalltag? Was sind die grössten Herausforderungen?
Seit Ende Februar bin ich täglich mehrere Stunden mit Covid-19 beschäftigt. Intern, sowie extern haben viele Leute unterschiedliche Meinungen, Ideen und Vorschläge; sei es zum Spielbetrieb, zu den Eventualitätsplänen oder zu den Massnahmen. Mit 280 Clubs, 1300 Mannschaften und mehr als 350 Spielphasen, ist es für mich wichtig ruhig zu bleiben, die Emotionen aus Gesprächen und E-Mails herauszunehmen, die richtigen Prioritäten zu setzen, und faire und konsequente Lösungen zu finden. Im Moment sind die täglichen Covid-19 Fälle in den Clubs, die uns gemeldet werden, deren Konsequenzen und unterschiedliche Behandlung in den Kantonen eine der grössten Herausforderungen. Dank der tollen Zusammenarbeit mit den Ligaleitern und den Clubs können wir diese aber gut behandeln.

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