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Swiss League AG ist gegründet und Jean Brogle zum operativen Verwaltungsrat gewählt worden

01/12/2020 17:09:42Planète Hockey / BM   Artikel 2 479 Mal gesehen

Die zweithöchste Liga im Schweizer Eishockey, die Swiss League, hat gemäss der im Herbst beschlossenen Repositionierungs-Strategie ihre eigene AG gegründet und damit einen wichtigen Schritt in die Eigenständigkeit gemacht.

Die Swiss League will sich wirtschaftlich und sportlich im Schweizer Eishockey emanzipieren und künftig die Dachvermarktung in die eigenen Hände nehmen. Vor diesem Hintergrund haben die zehn traditionsreichen Swiss League Clubs mit der Wahl von Jean Brogle zum operativen Verwaltungsrat der neuen Swiss League AG einen erfahrenen Sportvermarktungs-Experten engagieren können.

Das Strategiepapier der neu positionierten Swiss League, welches von den involvierten Clubs einstimmig getragen wird, geht von einer Zielgrösse von zwölf Teams aus. Die Statuten sind so ausgerichtet, dass die Aufnahme weiterer Teams zugelassen ist. Diese Thematik wird übergeordnet im Rahmen des laufenden SIHF Strukturreform-Prozess diskutiert und behandelt.

Jean Brogle zum operativen Verwaltungsrat gewählt
Mit dem 54-jährigen Sportjuristen Jean Brogle aus Winkel (ZH) haben die zehn Swiss League Teams einen ausgewiesenen Experten im Bereich der Sportvermarktung (Medien- und Marketingrechte; mediale Sportproduktionen) mit Startup-Erfahrung zum operativen Verwaltungsrat gewählt. Er wird sich primär für die Rechteverwertung der medialen und kommerziellen Rechte der Swiss League ab der Saison 2022/23 einsetzen und vertritt die SL AG bei der Umsetzung der Eishockey-Strukturreform mit den Schnittstellen zur Swiss Ice Hockey Federation bzw. zur National League AG. « Die Gründung der eigenen Aktiengesellschaft ist für die Swiss League ein elementarer Schritt in die Eigenständigkeit und ermöglicht uns, das Produkt „Swiss League“ neu oder anders zu denken, unabhängig zu definieren und autonom bzw. autochthon zu gestalten ».

In diesem Zusammenhang verweist Brogle auf das geänderte Medienkonsum-Verhalten der Fans sowie auf den anhaltenden digitalen und technologischen Wandel, welcher bei der Kombination von Medien-/Marketingrechten noch stärker berücksichtigt werden muss. In diesem Zusammenhang wird auf die aktuell laufende nationale Fanumfrage zur Swiss League, verwiesen, mit deren Resultate die strategische Ausrichtung der künftigen Swiss League verfeinert werden soll.

Die Eigenständigkeit wird auf die Saison 2022/23 hin im Bereich der Dachvermarktung der neu positionierten Liga voll zum Tragen kommen, ab welcher der in der Zwischenzeit neu zu verhandelnde TV-Vertrag in Kraft treten wird.

Die Clubs der SL AG werden wie die NL AG weiterhin Mitglied der Swiss Ice Hockey Federation bleiben und sich partnerschaftlich auf allen Ebenen für die Förderung des Schweizer Eishockeys einsetzen.

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